Klima- und Reiseinformationen Kenia

Traditionell ist die beste Saison für Reisen nach Ostafrika von Dezember bis März. Normalerweise ist das Wetter zu dieser Zeit äußerst stabil, abseits der Küste ist das Klima trocken und bietet perfekte Bedingungen für aufregende Pirschfahrten. Ende März bis Mai ist die Zeit des ‚Langen Regens’. Währendessen kommt es zu langen Regenfällen mit kurzen Sonnenphasen. Aufgrund der teilweise starken Regenfälle sind Teile der Straßen nur bedingt passierbar. Das Land ist zu dieser Zeit am grünsten, das Gras steht hoch, Tierbeobachtungen können dadurch eingeschränkt werden. Diese Jahreszeit ist am besten für die Parks im südlichen Tansania. Im Selous Tierreservat zwingt die Überschwemmung die Tiere auf höher gelegene Teile, die dann als Inseln aus den überschwemmten Ebenen herausragen. Die Raubtiere warten dort schon auf das Wild!!
Von Juni bis August sind die Temperaturen kühler und der Himmel wolkig, hin und wieder kann es regnen. Diese optimalen Vorraussetzungen machen diese Jahreszeit zur Hochsaison.
Im September bis November/Dezember sind die Temperaturen angenehm und es kann zu kurzen Regenphasen kommen.
Die Küstenregion wird von schwülem subtropischem Klima regiert, mit Temperaturen um die 30°C. Die Temperaturen im Hochland, zu dem auch Nairobi zählt, sind mit 23 – 27°C gemäßigter.
 
Ein interessanter Aspekt bei einer Reise nach Ostafrika ist die große Wanderung der Gnus und Zebras. Ca. 3 Millionen davon befinden, sich dem Gras folgend, auf einer ständigen Wanderung. Wohin man auch blickt, abertausende Tiere, bis zum Horizont. Die Geräuschkulisse der blökenden Gnus ist unbeschreiblich.
Die Herden folgen dem saftigen Gras, das nach den äquatorialen Niederschlägen sprießt.
Leider sind der Regen und damit die Wanderung der Tiere gerade in der heutigen Zeit nicht mehr hundertprozentig vorhersehbar, tendenziell gilt aber folgendes:
Dezember – März befindet sich die Migration in der südlichen Serengeti und der Ngorngoro Conservation Area. Dort bekommen Sie auch etwa im Februar Ihre Babys.
Die Niederschläge ziehen nun gen Norden, im April/Mai sind die Weiden abgegrast und die Herden folgen dem sprießenden Gras im nördlichen Korridor der Serengeti, bis hin zum Viktoriasee.
Gegen Juli und August ziehen die Herden weiter nach Norden, in das Gebiet der Masai Mara. Um zum saftig grünen Gras der Masai Mara zu gelangen, müssen sie den Mara Fluss überqueren, in dem schon zahlreiche Krokodile auf Ihre lang ersehnte Beute warten. Dieses Spektakel zu sehen, bedeutet nicht nur besonderes Glück, sondern auch ein Erlebnis, das man nie wieder vergisst. Die Tiere befinden sich im Bereich der Masai Mara, bis die unzähligen Weiten abgegrast sind und sie sich wieder auf die Suche nach frischem Gras machen.
Mit dem Einsetzen der kurzen Regenfälle im November zieht die Migration wieder südwärts in das Gebiet der Serengeti.

In Ostafrika ist eine geführte Safari die gängigste Reiseart. Selbstfahrer Touren sind aufgrund teilweise mangelnder Infrastruktur, schlechter Straßen und fehlenden verlässlichen Mietwagenverleihern nicht anzuraten. Preiswerte und komfortable Alternativen sind aber die unzähligen, regionalen Flüge, die einem internationalen Sicherheitsstandard unterliegen. Die entferntesten Winkel sind so in kürzester Zeit bequem und sicher erreichbar.


   
 
Webdesign by Lifestyle | Partner: Urlaub, Reise buchen